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Weihnachten: Der „andere“ Schneespaziergang

Informationen

Weiße Weihnachten – ein Traum, der bei uns leider nur selten erfüllt wird. Aber vielleicht haben wir dieses Jahr Glück und können am Heiligen Abend einen Spaziergang in Schnee machen. Doch haben Sie das schon einmal barfuß probiert? Ein kurzer Spaziergang barfuß im Schnee, ist ein sehr wirksames Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte. Aber es senkt nicht nur die Infektanfälligkeit, sondern hilft auch gegen Abgeschlagenheit, Müdigkeit und kann sich sogar in manchen Fällen positiv auf chronische Kopfschmerzen sowie eine übermäßige Fußschweißbildung auswirken.

Für den kurzen Ausflug barfuß in den Schnee sollte man sich gut vorbereiten. Am besten sind Sie warm eingepackt und frieren nicht. Außerdem sollten Sie ein Frotteehandtuch, sowie dicke, warme Wollsocken und natürlich einen bequemen Schuh dabei haben. Dann schlüpfen Sie aus Ihren Schuhen und Socken heraus und stampfen durch den Schnee. Am schönsten ist hierfür frisch gefallener, lockerer Schnee. Gerade Kinder lieben das Schneestampfen und beschreiben es als gar nicht kalt sondern als erfrischend mit einem angenehmen Kribbeln. Keine Sorge, wenn Sie am Anfang nur einige Sekunden aushalten – das ist vollkommen normal. Geübte Schneestampfer schaffen auch nur bis zu 3 Minuten.

Nach dem Stampfen im Schnee sollten Sie und Ihre Füße direkt ins Warme. Am besten die Füße mit dem Handtuch trocken rubbeln, in die warmen und dicken Wollsocken reinschlüpfen und damit in die Schuhe. Entweder gehen Sie danach noch ein Stückchen weiter spazieren oder gehen direkt ins Bett. Sie werden merken, dass die Füße eine schöne, wohlige Wärme entwickeln. Wenn Sie die Saison ausgiebig nutzen und regelmäßig mit den Füßen im Schnee stampfen, werden Sie merken, dass Sie sich deutlich länger im Schnee aufhalten können und dass Ihr Immunsystem dauerhaft deutlich gestärkt wird.

Um Schnittverletzungen zu vermeiden sollten Sie nicht im „alten“, verharschten Schnee gehen. Ebenfalls sollten Menschen, die stark Frieren oder arterielle Durchblutungsstörungen haben, sowie Personen mit Harnwegsinfektionen, Blasen- oder Nierenerkrankungen aus Sicherheitsgründen auf das barfuß Spazieren im Schnee verzichten. Das Gleiche gilt für Menschen, die Schmerzen beim Gehen haben und für Frauen während der Periode.