Elektromyografie (EMG)

Spannende Infos aus elektrischer Muskelspannung

Die Elektromyografie (EMG) kann die elektrische Aktivität eines Muskels bestimmen. Anhand der jeweiligen Reaktion des Muskels können wir feststellen, ob eine bestimmte Erkrankung vorliegt. Oberflächenelektroden werden schmerzfrei auf die Körperoberfläche aufgebracht. Dadurch können elektrische Ströme, die bei der Kontraktion (Muskelanspannung) einer bestimmten Muskelgruppe entstehen, abgeleitet und sichtbar gemacht werden.

Im Seitenvergleich erfolgen jeweils Messungen ohne aktive Muskelkontraktion (Ruhetonus), bei Muskelanspannung ohne Bewegung (isometrische Muskelkontraktion) und bei Anspannung der Muskulatur mit Bewegungen im zugehörigen Gelenk (in dynamischer Muskelaktivität). Die hierbei gewonnenen Informationen über das genaue Muskelaktivitätsmuster ergeben wichtige Hinweise über die Muskeltätigkeit im Bereich der Wirbelsäule oder eines zugehörigen Gelenkes. Auf diese Weise können somit abgeschwächte oder verspannte Muskelanteile detailliert erfasst werden. Im Verlauf wird es so auch möglich, therapeutische Maßnahmen an der Muskulatur und/oder an Gelenken mit Nachfolgereaktion der zugehörigen Muskelgruppe zu dokumentieren und zu kontrollieren.

Ihr Nutzen:

Die Biofeedback-Therapie im Rahmen der Elektromyografie ermöglicht zusätzlich eine selbstständige Beübung durch den Patienten vor dem Bildschirm. Nach Operationen oder bei Verletzungen kann so der Muskeltonus nachvollzogen werden und ein harmonisches Muskelgleichgewicht aufgebaut werden.

Anwendungsgebiete:

  • muskuläre Veränderungen nach Operationen (z.B. Knie- oder Hüftgelenk-Operationen)
  • Schulter- / Nackenverspannungen
  • Tennis- / Golfer-Ellenbogen
  • Bandscheibenprobleme
  • Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulenverkrümmungen / Skoliose
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Dr. med. Eva Wörenkämper

Dr. med. Daniel Radke

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